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10.12.2019 Daimler droht neuer Rückruf – Mercedes A-Klasse und B-Klasse betroffen

StartseiteMercedes Abgasskandal10.12.2019 Daimler droht neuer Rückruf – Mercedes A-Klasse und B-Klasse betroffen
    10
    Dec
    10.12.2019 Daimler droht neuer Rückruf – Mercedes A-Klasse und B-Klasse betroffen

    Neues Kapitel im Mercedes Abgasskandal: Wie der „Spiegel“ am 29.11.2019 online berichtete, hat Daimler dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zwei weitere Abschalteinrichtungen in der Abgasreinigung gemeldet. Sollte das KBA nach Überprüfung der auffälligen Funktion zu dem Schluss kommen, dass es sich dabei um illegale Abschalteinrichtungen handelt, steht Daimler vor einem weiteren Zwangsrückruf. Diesmal wären Mercedes-Dieselfahrzeuge der A-Klasse und B-Klasse betroffen.

    Diese kleineren Dieselmotoren baut Daimler nicht selbst, sondern bezieht sie von Renault. Allerdings würde Daimler die Motoren dann selbst programmieren und kalibrieren, weist Renault eine Verwicklung in mögliche Abgasmanipulationen zurück.

    Daimler betont zwar immer wieder, dass keine unzulässigen Abschalteinrichtungen verwendet würden, das Kraftfahrt-Bundesamt sieht das allerdings ganz anders und hat bereits drei Rückrufe für unterschiedliche Mercedes-Modelle angeordnet. Zudem hat auch die Staatsanwaltschaft Stuttgart im Zusammenhang mit dem Dieselskandal ein Bußgeld in Höhe von 870 Millionen Euro gegen Daimler verhängt.

    Bislang sollen insgesamt rund 1,3 Millionen Mercedes-Dieselfahrzeuge von den Rückrufen betroffen sein. Der erste Rückruf des KBA erfolgte 2018 und betraf ausschließlich Dieselfahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6b. 2019 folgte zunächst der Rückruf für Modelle des Mercedes GLK 220 CDI mit der Abgasnorm Euro 5 und dann ein Rückruf für verschiedene Modelle mit dem Motortyp OM 651 und der Schadstoffklasse Euro 5. Von diesem Rückruf ist u.a. der Mercedes Sprinter betroffen.

    Wie viele Fahrzeuge von einem weiteren Rückruf betroffen wären, ist derzeit noch unklar.

    Für betroffene Mercedes-Kunden bedeutet ein Rückruf, dass bei ihrem Fahrzeug ein Software-Update mit ungewissen Folgen für den Motor aufgespielt wird. Sie haben aber auch die Möglichkeit, Schadensersatzansprüche gegen Daimler geltend zu machen. Der BGH hat Anfang des Jahres klargemacht, dass eine unzulässige Abschalteinrichtung einen Sachmangel darstellt. Inzwischen haben verschiedene Gerichte Daimler wegen der Verwendung einer unzulässigen Abschalteinrichtung verurteilt.

    Rechtsanwälte Dr. Späth & Partner hat bereits Ansprüche gegen Daimler durchgesetzt. Die Kanzlei bietet betroffenen Mercedes-Kunden schnelle und kompetente Unterstützung.