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17.06.2020: Daimler – Rückruf für weitere 170.000 Fahrzeuge

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    17
    Jun
    17.06.2020: Daimler – Rückruf für weitere 170.000 Fahrzeuge

    Kein Ende im Dieselskandal Daimler: Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat erneut einen Rückruf für verschiedene Mercedes-Modelle angeordnet. Und wieder steht diese Rückrufwelle im Zusammenhang mit Abschalteinrichtungen im Emissionskontrollsystem, die das KBA für rechtswidrig hält.

    Betroffen sind weltweit weitere 170.000 Fahrzeuge, allein in Deutschland etwa 60.000, vornehmlich ältere Modelle der Euro-5-Norm bis Baujahr 2014, darunter die A-Klasse, B-Klasse, C-Klasse, E-Klasse und S-Klasse. Insgesamt steigt die Zahl der Mercedes-Fahrzeuge, die einem amtlichen Rückruf unterliegen, damit auf etwa 580.000.

    Diese Fahrzeuge müssen nun auf Kosten des Herstellers umgerüstet werden, um nicht ihre Zulassung zu verlieren.

    Nach dem wegweisenden Urteil des Bundesgerichtshof vom 25.05.2020 gegen Volkswagen (Az. VI ZR 252/19) ist nun höchstrichterlich geklärt, dass Hersteller, die bewusst unzulässige Abschalteinrichtungen verbauen, wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung haften können, wenn sie diese Funktionen im Zulassungsverfahren nicht offen legen und sich auf diese Weise eine Zulassung erschleichen, die sie nicht hätten erhalten dürfen.

    Insbesondere Eigentümer hochpreisiger Luxusfahrzeuge fragen sich, warum sie sich mit Nachbesserungen in Form von Software-Updates abspeisen lassen müssen. Der Makel eines rechtswidrig manipulierten Fahrzeugs kann nicht beseitigt werden, viele Käufer fühlen sich betrogen, der Vertrauensverlust ist groß.

    Rechtsanwälte Dr. Späth & Partner vertreten bereits seit Mitte 2017 Betroffene und verklagen in hunderten von bundesweiten Verfahren Hersteller auf Schadensersatz. Ziel der Klagen ist die Rückabwicklung des Kaufvertrages, also Rückgabe des Fahrzeugs an den Autobauer gegen Rückzahlung des Kaufpreises. Allerdings müssen sich die Geschädigten eine Nutzungsentschädigung für die von ihnen gefahrenen Kilometer anrechnen lassen, auch dies ist nach dem BGH-Urteil klar.

    Wir beraten Sie gerne unverbindich und stellen eine kostenlose Deckungsanfrage an Ihre Versicherung. Kontaktieren Sie uns jetzt oder spätestens, wenn Sie das Rückrufschreiben erhalten haben.

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