19.02.2018: Daimler: US-Ermittler erheben schwere Vorwürfe

Medienberichten zufolge belasten US-Ermittler den Autokonzern Daimler erneut schwer und haben offenbar Hinweise für eine so genannte “Schummel-Software” in Dieselfahrzeugen des Herstellers Daimler gefunden.

Nachdem bereits im Frühjahr 2017 bekannt wurde, dass die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen Mitarbeiter der Daimler AG wegen des Verdachts auf Verwendung einer illegalen Software (“Abschaltautomatik”) ermittelt, ohne dass bisher aber Ergebnisse bekannt wurden, sollen die US-Ermittler nun fündig geworden sein:

Nach einem Bericht der “BILD am Sonntag” vom 18.02.2018 sollen gleich mehrere Software-Funktionen existieren, um die Schadstofftests auf dem Prüfstand zu bestehen, insbesondere die erlaubten Stickoxidwerte einzuhalten. Demnach hätten selbst Daimler-Ingenieure in internen E-Mails Zweifel daran geäußert, ob diese Funktionen legal seien.

Sollten sich diese Berichte als zutreffend erweisen, so könnte dies nach Ansicht von Dr. Späth & Partner Rechtsanwälten mbB ein entscheidender Punkt sein, um Klagen gegen die Daimler AG wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zum Erfolg zu verhelfen. Anders als Volkswagen hatten die Daimler-Verantwortlichen die Verwendung einer illegalen Software immer bestritten.

Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte vertreten bereits zahlreiche Betroffene des Daimler-Abgasskandals und haben Klagen gegen die Daimler AG und Autohändler eingereicht – wir prüfen auch für Sie im Rahmen einer kostenlosen Erstberatung, ob Ihr Fahrzeug vom Dieselskandal betroffen ist.

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