Daimler Abgasskandal Anwälte, Dieselskandal Rechtsanwalt Deutschland
  • Kontakt
    +49 (0) 30 88 70 16 17
  • Standort
    KURFÜRSTENDAMM 102 D-10711 Berlin

New to site?


Login

Lost password? (close)

Already have an account?


Signup

(close)
StartseiteNicht kategorisiert14.03.2019: Dieselskandal – EU-Kommission findet Beweise für Absprachen bei Abgasreinigung
    14
    Mar
    14.03.2019: Dieselskandal – EU-Kommission findet Beweise für Absprachen bei Abgasreinigung

    Die Autohersteller Daimler, Volkswagen und BMW sollen sich jahrelang bei der Entwicklung und Einführung von Technologien zur Abgasreinigung abgesprochen haben. Wie unter anderem der SPIEGEL berichtet, sollen der EU-Kommission Beweise dafür vorliegen, dass man sich beispielsweise bei der Frage zu kleiner AdBlue-Tanks über Konzerngrenzen hinweg geeinigt haben soll. Hierfür lägen nicht nur der europäischen Wettbewerbsbehörde, sondern auch deutschen Staatsanwaltschaften Beweise vor.

    Das „Handelsblatt“ berichtet von einer Email eines Audi-Managers aus dem Jahr 2008: „Meine Einschätzung: Ganz ohne Bescheißen werden wir es nicht schaffen.“

    Hintergrund: Um die gesetzlich vorgeschriebenen Stickoxid-Grenzwerte einzuhalten, wäre ein AdBlue-Verbrauch von 8,5 Litern auf 1000 km nötig gewesen. Dies soll aber zum Absaufen der Motoren geführt haben. So will man sich auf eine Software geeinigt haben, die erkennt, ob sich das Fahrzeug auf einem Rollenprüfstand oder auf der Straße befindet. Auf dem Prüfstand soll dann mehr AdBlue in den Motor gepumpt worden sein, damit die Emissionen sinken – anders als im realen Straßenbetrieb, wo die entsprechenden Funktionen reduziert oder teilweise abgeschaltet werden.

    Diese Berichte korrespondieren nicht nur mit den Vorwürfen, die Rechtsanwälte Dr. Späth & Partner, Berlin, bereits seit Ende 2017 unter anderem gegen die Daimler AG erheben (und die Daimler vehement bestreitet, unsere Vorwürfe seinen „an Unschlüssigkeit nicht zu überbieten“), sie werden auch durch die Rückrufschreiben von Mercedes-Benz bestätigt, die seit Oktober 2018 an betroffene Halter verschickt werden und in denen ein deutlich höherer AdBlue-Verbrauch nach Durchführung der Software-Updates angekündigt wird.

    Sollten sich diese Vorwürfe also bestätigen, wäre dies der Beweis für rechtswidrige Manipulationen, die  unserer Ansicht nach den Tatbestand der vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung (§ 826 BGB) erfüllen und Schadensersatzansprüche auslösen. Darüber hinaus würde es aber wohl auch bedeuten, dass der Betrug Methode hatte.

    Dr. Späth & Partner führen bereits zahlreiche Prozesse gegen Daimler und Vertragshändler und haben jahrelange Erfahrung mit Massenschäden sammeln können. Betroffene Besitzer von Diesel-Fahrzeugen sollten so schnell wie möglich prüfen lassen, ob ihr Fahrzeug betroffen ist und ob ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten eines Rechtsstreits gegen den Hersteller und/oder den Händler übernimmt. Unsere Kanzlei bietet dabei eine erste kostenlose Einschätzung Ihres Falls an und übernimmt auch die Deckungsanfragen an Rechtschutzversicherungen.

    Etikett: